Praktikum im Programm Nano- und Mikrosysteme und bei NanoMat

„Naturwissenschaften interessieren mich sehr. So kam ich auf das Forschungszentrum Karlsruhe. Von dem Praktikum bei NanoMat erhoffte ich mir Einblicke in Öffentlichkeits- und Forschungsarbeit“, antwortete Nele Müller auf die Frage, warum sie gerade bei NanoMat ihr Praktikum absolviert hatte.

Nele ist Schülerin und 17 Jahre alt. Sie steht damit für eine der Zielgruppen, die das Netzwerk NanoMat mit seinem Praktikumangebot erreichen möchte: Schüler und Schülerinnen der Sekundarstufe II, die sich für naturwissenschaftliche Fragestellungen interessieren, eine gewisse Begeisterung für Biologie, Physik oder Chemie mitbringen und wissen wollen, wie wirklich im Labor gearbeitet wird, ob alle Wissenschaftler nur schwarzen Kaffee trinken und wie Forschung funktioniert. In einem ein- oder zweiwöchigen Schülerpraktikum, das in den Forschungsgruppen des Programmes Nano- und Mikrosysteme abgeleistet wird, lassen sich zwar längst nicht alle Fragen beantworten, aber mit Sicherheit deutlich mehr Eindrücke vermitteln, als es im Rahmen von Besichtungen oder Führungen durch Forschungsinstitute möglich ist. Und es kann auch während eines Schülerpraktikums durchaus richtig mitgearbeitet werden.

Nele Müller (17) während ihres Schülerpraktikums im Institut für Nanotechnologie (INT)

Das Angebot eines Praktikums mit direkter Mitarbeit bei NanoMat richtet sich an Studierende an Universitäten oder Fachhochschulen. Der „klassische“ Praktikant studiert eine Naturwissenschaft, aber auch Studierende der Geistes- oder Sozialwissenschaften sind willkommen. Die Geschäftsstelle des Netzwerkes NanoMat betreibt selbst keine Forschung, sondern verknüpft die Aktivitäten von Forschungsinstituten und Unternehmen. Dementsprechend ist naturwissenschaftliches Verständnis gefragt, insbesondere aber die Fähigkeit, Inhalte verbal und schriftlich zu kommunizieren, Probleme zu analysieren und nicht zuletzt sich selbst in einem Arbeitsumfeld zu organisieren, das vergleichsweise viele Freiheiten zulässt.

Idealerweise absolvieren Studierende ein wenigstens sechsmonatiges Praktikum, das über eine Aufwandsentschädigung vergütet wird. Der monetäre Nutzen für die Studierenden ist zwar relativ gering, der Erfahrungsnutzen dafür aber überdurchschnittlich hoch. Die Praktikanten sind z. B. dafür verantwortlich, Veranstaltungen zu organisieren, Texte für Publikationen zu verfassen, Herstellungsabläufe für Drucksachen zu koordinieren, die Darstellung des Netzwerks NanoMat im Internet zu aktualisieren und bei Messen oder Kongressen NanoMat zu repräsentieren.

Bei Interesse an einem Praktikum bei NanoMat oder weiteren Fragen wenden Sie sich bitte an Dr. Michael Harms.