| BASF SE |
Ansprechpartner: Dr. Rüdiger Iden |
| Die Nanotechnologie gilt weltweit als eine der wichtigsten Zukunftstechnologien und ermöglicht in der Produktentwicklung durch die kontrollierte Herstellung und Strukturierung von Materialien völlig neue Eigenschaften. BASF ist eines der führenden Unternehmen auf dem Gebiet der chemischen Nanotechnologie. Das Unternehmen besitzt alle notwendigen Voraussetzungen, um das Potential der Nanotechnologie in seiner Breite zu erschließen: angefangen bei den speziellen Analysemethoden über die Expertise in Chemie, Physik und Biologie sowie den Ingenieurwissenschaften hin zu dem sicheren Umgang mit neuen Materialien. Mit der kontinuierlichen Verbesserung der analytischen Methoden, die einen immer detaillierteren Einblick in die Welt der kleinsten Strukturen ermöglicht, wächst das Verständnis der Auswirkungen, die die Nanostruktur eines Stoffes auf dessen Eigenschaften hat. BASF nutzt dieses tiefere Verständnis, um ihr Angebot an die Kunden zu verbessern, um neue Produkte zu schaffen oder bestehende weiterzuentwickeln. Die neuen Erkenntnisse und Entwicklungen der Nanotechnologie sind für BASF ein zentraler Baustein für profitables Wachstum durch Innovation. Die Forschung im Bereich Nanotechnologie ist BASF viel wert: Bis zu 180 Millionen Euro will das Unternehmen bis Ende 2008 dafür aufwenden. Ausbau eines globalen Kompetenznetzwerkes Nanotechnologie spielt für alle Segmente der BASF eine große Rolle. Am Standort Ludwigshafen forschen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aus zentralen Forschungseinheiten in Projekten, die die Erkenntnisse aus der Nanowelt nutzbringend einsetzen. Dabei arbeiten die Experten eng mit internationalen BASF-Laboren wie dem Global Research Center in Singapur zusammen und kooperieren mit über 175 Universitäten und Forschungsinstituten. Verantwortungsvoller Umgang mit einer neuen Technologie Neben der Untersuchung der Eigenschaften von Nanopartikeln stellt die Risikobewertung einen weiteren Forschungsschwerpunkt der BASF dar. Eine begleitende Sicherheitsforschung parallel zur dynamischen Entwicklung der Nanowissenschaften ist für deren nachhaltigen Einsatz unverzichtbar. Deshalb führt die BASF eigene toxikologische Studien durch. Außerdem ist das Unternehmen an einer Reihe von Forschungsprojekten beteiligt, die die Arbeitssicherheit untersuchen und eine wissenschaftlich fundierte Datenbasis zur Bewertung möglicher Risiken von Nanoteilchen erarbeiten. Auf nationaler Ebene arbeiten BASF-Experten in dem vom BMBF geförderten Projekt "NanoCare" mit und auf europäischer Ebene in dem Projekt "Nanosafe2". | |
| BMW Group |
Ansprechpartner: Dr. Michael Kohnhäuser |
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Als Innovationsführer beschäftigt sich die BMW Group damit, Anwendungen der Nanotechnologie für
die Automobiltechnologie nutzbar zu machen. Neben der Verbesserung von Werkstoffen hinsichtlich
Funktion und mechanischen Eigenschaften können Nanomaterialien auch den Produktionsprozess von
Bauteilen wesentlich vereinfachen. Auf der Entwicklung von selbstreinigenden Oberflächen durch Nanobeschichtungen liegt ein besonderer Forschungsschwerpunkt. In diesem Rahmen ist die BMW Group Partner des vom Bundesministerium für Bildung und Forschung geförderten Projektes „nanosafe“. In verschiedenen Teilprojekten wird die Anwendung von photokatalytischen Nanobeschichtungen auf Glas, Leuchten, Instrumententafeln und der lackierten Außenhaut untersucht. Diese Beschichtungen basieren auf TiO2 Nanopartikeln, die durch eine hohe photokatalytische Aktivität und hydrophile Eigenschaften eine Selbstreinigung erzielen und damit sowohl die aktive als auch die passive Sicherheit von Fahrzeugen erhöhen. |
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| DECHEMA e.V. |
Ansprechpartner: Dr. Kurt Wagemann |
| Die DECHEMA ist eine gemeinnützige wissenschaftlich-technische Gesellschaft mit Sitz in Frankfurt am Main. Eine wichtige Aufgabe der DECHEMA ist es, die Entwicklung von chemischen Technologien und Verfahren aktiv zu begleiten und neue Erkenntnisse aus Forschung und Entwicklung für die Praxis aufzuarbeiten. Die von der DECHEMA organisierte internationale Konferenz NANO 2004 (www.nano2004.org) wird einen umfassenden Überblick über die Nanotechnologie geben. Damit wird die Tradition der DECHEMA-Nanotechnologie-Veranstaltungen, wie sie seit dem Jahr 2000 mit den Chemical Nanotechnology Talks eingeführt sind, in einer neuen Größenordnung weitergeführt. Bereits 2000 hat die DECHEMA einen interdisziplinär zusammengesetzten Arbeitskreis „Chemische Nanotechnologie“ gegründet, der neue Forschungsthemen und notwendige Unterstützungsmaßnahmen identifiziert und die Netzwerkbildung innerhalb der (chemischen) Nanotechnologie fördert. Darüber hinaus wurde ein Arbeitskreis „Responsible Production and Use of Nanomaterials“ etabliert, der Chancen, aber auch mögliche Risiken der Chemischen Nanotechnologie identifiziert und geeignete Maßnahmen zur deren erfolgreicher Umsetzung initiiert. | |
| Evonik Degussa GmbH (Creavis Technologies and Innovation AG, Degussa Advanced Nanomaterials) |
Ansprechpartner: Dr. Markus Pridöhl |
| Evonik Industries ist der kreative Industriekonzern aus Deutschland mit den Geschäftsfeldern Chemie, Energie und Immobilien. Evonik ist eines der weltweit führenden Unternehmen in der Spezialchemie, Experte für Stromerzeugung aus Steinkohle und erneuerbaren Energien sowie eine der größten privaten Wohnungsgesellschaften in Deutschland. Kreativität, Spezialistentum, kontinuierliche Selbsterneuerung und Verlässlichkeit sind unsere Stärken. Evonik ist in mehr als 100 Ländern der Welt aktiv. Rund 43.000 Mitarbeiter erwirtschafteten im Geschäftsjahr 2007 einen Umsatz von rund 14,4 Milliarden Euro und ein operatives Ergebnis (EBIT) von über 1,3 Milliarden Euro (vorläufige Zahlen). Mit den Kernkompetenzen Kreativität, Spezialistentum, kontinuierliche Selbsterneuerung und Verlässlichkeit schafft Evonik überlegenen Nutzen für seine Kunden und eine hervorragende Basis für profitables Wachstum. Das Geschäftsfeld Chemie ist in attraktiven Gebieten der Spezialchemie tätig und zählt dort weltweit zur Spitze. Marktorientierte Forschung und Entwicklung ist im Geschäftsfeld Chemie ein entscheidender Treiber für künftiges profitables Wachstum. Rund 20 Prozent des Chemie-Umsatzes basieren auf Produkten, Anwendungen und Verfahren, die jünger sind als fünf Jahre. | |
| Empa |
Ansprechpartner: Dr. Louis Schlapbach |
| Empa ist eine Forschungsinstitution für Materialwissenschaften und Technologie. Sie ist Teil des ETH-Bereichs und damit der Schweizer Bildungs-, Forschungs- und Innovationsszene (BFI). Sie ist spezialisiert auf anwendungsorientierte Forschung und Entwicklung und erbringt anspruchsvolle Dienstleistungen im Bereich der nachhaltigen Materialwissenschaften und Technologien. Innovative Zusammenarbeit mit Industrie und öffentlichen Institutionen, die Wahrung der Sicherheit von Mensch und Umwelt, Wissensvermehrung und Lehre auf Hochschulniveau sind zentrale Aufgaben. | |
| Forschungszentrum Jülich GmbH |
Ansprechpartner: Prof. Dr. Rainer Waser |
| Integrationstechnologien elektrokeramischer Materialien für die Mikroelektronik und Mikrostrukturtechnik, dielektrische und ferroelektrische Eigenschaften oxidischer Keramiken und Defektchemie in der Umgebung innerer und äußerer Grenzflächen in Oxiden werden untersucht. Sowohl die Alterung als auch die Ermüdung spielen eine zentrale Rolle beim Betrieb der künftigen nichtflüchtigen Halbleiterspeicher (Ferroelectric Random Access Memories, FeRAM). | |
| Forschungszentrum Karlsruhe GmbH |
Ansprechpartner: Prof. Dr.-Ing. Horst Hahn |
| Die wissenschaftlichen Arbeiten des Programms Nanotechnologie im Forschungszentrum Karlsruhe konzentrieren sich auf zwei bedeutende interdisziplinäre Forschungsgebiete: Nanostrukturierte Materialien und Elektronischer Transport in nanoskaligen Systemen. Visionäre Ziele dieser Aktivitäten sind einerseits die maßgeschneiderte Synthese von nanostrukturierten Materialien mit neuartigen und vorteilhaften Eigenschaften, wie z.B. elektrisch durchstimmbaren magnetischen, optischen oder mechanischen Eigenschaften, andererseits die Erforschung der Grundlagen und der Machbarkeit molekularelektronischer Bauelemente. Beide Themenkomplexe werden im Forschungszentrum von interdisziplinären Arbeitsgruppen aus theoretisch und experimentell arbeitenden Chemikern, Physikern und Werkstoffwissenschaftlern bearbeitet. Ergänzt werden diese Forschungsfelder durch Untersuchungen zur Technikfolgenabschätzung und Bearbeitung gesundheitlicher Fragestellungen auf dem Gebiet der Nanopartikel. Die Erarbeitung der wissenschaftlichen Grundlagen zu Teilgebieten der Nanotechnologie findet in enger internationaler Kooperation mit führenden Universitäten und außer-universitären Forschungseinrichtungen statt. Für die Entwicklung wirtschaftlich interessanter Anwendungen bietet das Forschungszentrum seinen Industriepartnern Kooperationen auf einer breiten Basis von der Beratung, Aus- und Weiterbildung bis zur gemeinsamen Produktentwicklung an. | |
| Fraunhofer-Institut für Fertigungstechnik und Angewandte Materialforschung IFAM |
Ansprechpartner: Prof. Dr. Bernd Günther |
| Die Aktivitäten des IFAM bezüglich Nanomaterialien konzentrieren sich auf die trockene und nasschemische Synthese von nanoporösen Schichten und Nanokompositen sowie die Entwicklung der dazugehörigen Anlagen und in-situ Prozesse. Es werden Pulver und kolloidale Flüssigkeiten auf Basis nanoskaliger Metall- und Legierungspartikel z.B. für katalytisch wirksame Schichten, Polymermatrix-Nanokomposite sowie als Additive für antibakteriell wirksame Beschichtungen und funktionelle Tinten ("INKtelligent printing") entwickelt. Die Entwicklung dieser Nanomaterialien stützt sich auf eine umfangreiche Analytik u.a. auf den Gebieten der Partikelmesstechnik, der Mikroskopie mit HR(S)TEM/EELS, SEM, AFM sowie der Oberflächenanalytik mit XPS, AES, ToF-SIMS. | |
| Fraunhofer-Institut für Keramische Technologien und Systeme IKTS |
Ansprechpartner: Dr. Tassilo Moritz |
| Das Fraunhofer IKTS entwickelt anwendungsorientiert moderne keramische Hochleistungswerkstoffe, industrierelevante pulvertechnologische Herstellungsverfahren und prototypische Bauteile. Im Zentrum stehen Strukturkeramiken, Funktionskeramiken und Cermets für innovative Lösungen in vielen Branchen der Wirtschaft, z.B. in der Mikroelektronik / Mikrosystemtechnik, im Maschinen- und Anlagenbau, Fahrzeugbau, Werkzeug- und Medizintechnik, Luft- und Raumfahrt, Verkehrstechnik, Energiewirtschaft, Metallurgie, Messtechnik und in der Ökologie. Das F/E-Konzept verfolgt dabei die Entwicklungslinie von der Darstellung der Werkstoffe, über die Entwicklung und Optimierung der Struktur-/ Eigenschaftsbeziehungen bis hin zur Anwendung/ Systemintegration. Hervorzuheben sind die geschlossenen technologischen Ketten vom Ausgangsstoff bis zum einsatzbereiten Prototypen im industrieorientierten Technikumsmaßstab, begleitet durch modernste Prozess- und Produktanalytik. Das Institut beschäftigt ca. 160 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Mehr als 9200 m² Büros, Labors und Technika modernster Ausstattung stehen hier zur Bearbeitung von Forschungsaufträgen zur Verfügung. | |
| Fraunhofer-Institut für Silicatforschung ISC |
Ansprechpartner: Dr. Karl-Heinz Haas |
| Das Fraunhofer-Institut für Silicatforschung ISC bietet FuE-Dienstleistungen im Bereich der Werkstoffentwicklung und Prozessoptimierung bis hin zur Implementierung in industrielle Fertigungsprozesse. Die Arbeiten konzentrieren sich auf anorganische und anorganisch-organische Hybridwerkstoffe auf der Basis chemischer Nanotechnologie. Für die Materialsynthese und Weiterverarbeitung zu Beschichtungen, Partikeln oder Fasern stehen Anlagen bis zum Pilotmaßstab im ISC zur Verfügung. Neben anorganischen Sol-Gel-basierten Materialien und den bereits auf molekularer Ebene vernetzten hybriden Nanokompositen (ORMOCER®e) werden auch Nanopartikel, eingebettet in glasige, keramische oder hybridpolymere Matrizes, zur Herstellung von Verbundwerkstoffen mit neuen Eigenschaften eingesetzt. Die Synthese, Funktionalisierung und Verarbeitung von Nanopartikeln gehört zu den Kernkompetenzen des Instituts. Bei den Anwendungen stehen die effiziente Energiewandlung und -speicherung, Umwelt- und Ressourcenschonung sowie Erhalt und Verbesserung der Gesundheit im Vordergrund. Das Fraunhofer ISC entwickelt z. B. multifunktionelle Beschichtungen mit unterschiedlichen Eigenschaftskombinatinen. Aus hybriden Nanokompositen werden Werkstoffe für Mikroelektronik und elektrische bzw. elektrooptische Aufbau- und Verbindungstechnik realisiert. Für die Energietechnik werden Komponenten für neue effiziente Energiewandler und -speicher entwickelt. Einige Materialgruppen lassen sich aufgrund ihrer ausgezeichneten biologischen Verträglichkeit im Kontakt mit biologischem Gewebe einsetzen, beispielsweise als dentale Restaurationsmaterialien oder heilungsfördernde Wundauflagen. Das akkreditierte Analytische Dienstleistungszentrum des Fraunhofer ISC führt darüber hinaus Materialanalysen und -prüfungen in direktem Auftrag durch. | |
| Fraunhofer-Institut für Chemische Technologie ICT |
Ansprechpartner: Dr. Ulrich Fehrenbacher |
| GKSS Forschungszentrum Geesthacht GmbH |
Ansprechpartner: Prof. Dr. Rüdiger Bormann |
| Bei GKSS werden die Kompetenzbereiche nanostrukturierte Leichtmetallhydride für die Wasserstoffspeicherung, nanostrukturierte Verschleißschutzschichten und nanostrukturierte synthetische Kristalle für die Röntgenoptik bearbeitet. In Kooperation mit dem Primärenergieerzeuger Hydro-Quebec, Kanada, und der GfE Metalle und Materialien mbH, Nürnberg, entwickelt GKSS nanostrukturierte Leichtmetalllegierungen für die Anwendung als Wasserstoffspeicher in der Verkehrstechnik. So wurde bereits ein Prototyp eines Wasserstofftanks für abgasfreie Verbrennungsmotoren hergestellt. Gesputterte nanostrukturierte Vielfachschichten können so präzise hergestellt werden, dass sie für Röntgenspiegel verwendet werden können. Für Fokussierung und Parallelstrahloptik weisen die Schichten zudem einen Dickengradienten auf (nanostrukturierte Gradientenwerkstoffe) und werden auf gekrümmte Substrate aufgebracht. Der Einsatz dieser synthetischen Kristalle erhöht die nutzbare Röntgenintensität gegenüber konventionellen Monochromatoren um einen Faktor 10 und erschließt damit neue Nachweisbereiche in der Spurenanalytik. | |
| Hochdruck Forschungszentrum Warschau |
Ansprechpartner: Dr. Witold Lojkowski |
| Das Zentrum für Hochdruckforschung der Polnischen Akademie der Wissenschaften "UNIPRESS" ist eine der größten Institutionen in Europa, die sich mit der Anwendung hoher Drücke auf dem Gebiet der Physik, der Materialwissenschaften und der Biologie befasst. Die Apparaturen des Zentrums erlauben Materialuntersuchungen bei Drücken bis zu 50 GPa bei Temperaturen im Bereich von einigen K (Kelvin) bis hin zu 2000 K selbst unter dem Einfluss starker magnetischer Felder, Laserlicht oder Mikrowellenstrahlung. Einzigartige Gashochdruckkammern, ausgelegt für Drücke bis zu 1.5 GPa bei einer genauen Temperaturkontrolle bis zu 2000 K, befinden sich in Betrieb. HPRC (High Pressure Research Centre) wurde in jüngster Zeit als Leistungszentrum in Zentraleuropa mit einen Zuschuss von der Europäischen Kommission ausgezeichnet. Basierend auf den Vorteilen der Hochdrucktechnologie und den Ergebnissen der Grundlagenforschung wurden mehrere spin-off Gesellschaften gegründet. Gegenwärtig werden bei den Forschungsrichtungen Prioritäten gesetzt, die verbunden sind mit der Entwicklung von blaulichtoptoelektronischen Geräten, die unter hohem Druck gewachsene versetzungsfreie GaN-Kristalle verwenden, die hohe Drücke bei der Herstellung nanokristalliner Materialien anwenden und die Wirkungen hoher Drücke auf biologische Substanzen untersuchen. Der Forschung über nanostrukturierte Materialien wird eine entscheidende Bedeutung beigemessen. Optisch-aktive Nanostrukturen auf GaN-Substraten werden mit MBE- und MOCVD-Methoden gezüchtet. Hohe Drücke ermöglichen die Prozessierung der Nanomaterialien bei niedrigen Temperaturen, was ihnen hohe Stabilität verleiht. Beispielsweise wurden Diamant- und SiC-Metall-Nanomischungen mit einer innovativen Hochdruckinfiltrationstechnik entwickelt. Neue Wege zur Synthese von Nanopulvern durch mikrowellengestützte Hochdruckreaktionen werden erforscht. Druckeffekte auf Proteine, Enzyme und auch auf Prione werden auf Molekularniveau untersucht. | |
| Bekleidungsphysiologisches Institut Hohenstein e.V. |
Ansprechpartner: Dr. Jan Beringer |
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Die Hohensteiner Institute sind ein international anerkanntes Forschungs- und Dienstleistungszentrum. Von der Kompetenz der Hohensteiner Experten auf den Gebieten der Forschung, Entwicklung, Prüfung, Beratung, Zertifizierung sowie Aus- und Weiterbildung profitieren Unternehmen und Einrichtungen entlang der textilen Kette, aber auch zahlreiche damit verbundene Bereiche. An den Hohensteiner Instituten arbeitet ein Stab hoch qualifizierter und engagierter Fachleute in modern ausgerüsteten Laboratorien an der Zukunft textiler Produkte und Dienstleistungen. Daneben lassen Hersteller, Handelsunternehmen, Importeure und Exporteure aus der ganzen Welt ihre Produkte von den Hohensteiner Spezialisten auf Qualität und Produkteigenschaften testen und bewerten. Prüfqualität, die sich für die Auftraggeber durch bessere Abverkäufe und geringere Reklamationsquoten bezahlt macht. Mit mehr als 220 Mitarbeitern sind die Hohensteiner Institute eines der größten textilen Forschungszentren weltweit. Die Institutsaktivitäten umfassen die Arbeitsbereiche: Bekleidungsphysiologie, Bekleidungstechnik, Warenprüfung/Textilökologie, Consumer Tests, Textilveredlung, Farbmessung, UV-Schutz, Umweltanalytik, Medizintextilien und Schutzbekleidung, Hygiene und Biotechnologie, Textilpflege sowie textile Datenkommunikation und Marketing. Einzigartig ist die enge Verzahnung unterschiedlichster Forschungsgebiete, die es erlaubt, fachspezifische Probleme interdisziplinär zu lösen. |
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| IFW: Institut für Festkörper- und Werkstoffforschung Dresden |
Ansprechpartner: Prof. Dr. Ludwig Schultz |
| Die nanotechnologischen Forschungsarbeiten am IFW Dresden basieren auf Forschungsgebieten des Magnetismus und der magnetischen Materialien, konjugierte Kohlenstoffsysteme, metastabile Legierungen und Dünnschichtsysteme für die Elektronik. Die Arbeiten kombinieren grundlegende physikalische Eigenschaften mit der Entwicklung von Nanomaterialien und Systemen. Sie reichen von eigentlichen magnetischen Eigenschaften, welche experimentell und theoretisch untersucht werden, bis hin zur Herstellung und Charakterisierung von harten und weichen magnetischen Materialien und der Entwicklung von Materialien, die den gigantischen oder kolossalen Magnetwiderstand Effekt vorweisen (GMR, CMR) und für den Einsatz bei Spin-funktionalen Sensoren Anwendung finden, MRAM’s und Spintransistoren. Die Arbeiten an Fullerenen, Nanoröhren, Kohlenstoffnanoröhren und konjugierten Polymeren sind auf die Forschung von Grenzflächen in organischen Einheiten ausgerichtet, wie z.B. als organische lichtemittierende Dioden und organische Transistoren. Das Forschungsgebiet metastabile Legierungen befasst sich mit Nanomaterialien, amorphen Metallen und metastabilen intermetallischen Phasen, welche unter Nicht-Gleichgewichtbedingungen hergestellt werden. Zu den Themen im Rahmen der Dünnfilmsysteme für die Elektronik zählen die Arbeiten zur elektronischen Struktur von Dünnschichten, Herstellung von texturierten Diamantschichten, Charakterisierung von mikroakustischen "transducer"-Materialien und ferroelektrischen Dünnschichten sowie eine neuartige Technologie zur parallelen Nanolithographie von metallischen Schichten. | |
| Max-Planck-Institut für Metallforschung |
Ansprechpartner: Prof. Dr. Brigitte Baretzky |
| Die Kernkompetenzen liegen auf dem Gebiet neuartiger magnetischer Materialien. Die Leistungsfähigkeit von dauermagnetischen Werkstoffen auf der Basis von Seltenerd-Übergangsmetalllegierungen kann durch die Verwendung nanokristalliner Strukturen gesteigert werden. So lässt sich die Remanenz von Neodymeisenborid (NdFeB)-Legierungen dadurch erhöhen, dass in nanokristallinen Verbundmagneten aus NdFeB und Fe-Nanokristalliten die hohe Polarisation von weichmagnetischen -Fe an die hartmagnetische NdFeB-Phase angekoppelt wird. Als weiteres für den technischen Einsatz bei höheren Temperaturen wichtiges System wird die Gasphasensynthese von nanokristallinen Samariumcobalt/Cobalt-Systemen verfolgt. | |
| Merck KGaA Darmstadt |
Ansprechpartner: Dr. Monika Kursawe |
| Merck treibt aktiv neue Entwicklungen auf dem Gebiet der Nanomaterialien voran. Forschungsschwerpunkte in den Bereichen Energie- und Kommunikationstechnologien, Displaytechnologien sowie Polymer- und Materialforschung zielen auf Märkte mit hohem Wachstumspotenzial. Basis für diese Entwicklungen bildet eine Reihe chemischer Verfahren zur Erzeugung anorganischer wie organischer Nanomaterialien. Dazu gehören die chemische Fällung und Funktionalisierung von Mehrkomponenten-Oxidsystemen, Hochtemperatur-Sprühpyrolyse, Sol-Gel-Prozesse, verschiedene Polymerisationsverfahren sowie Methoden zur Herstellung anorganisch-organischer Nanokomposite und Hybridmaterialien. Monodisperse Materialien in Größenbereichen von 10 nm bis 10 μm werden hergestellt und können zu kolloidalen Kristallen für optische Anwendungen verarbeitet werden. Bereits seit langem spielen Materialien von Merck im Nanobereich eine wichtige Rolle in weltweit ertragsstarken Märkten. So werden Effektpigmente auf Basis nanoskaliger Schichten, nanopartikuläre Oxidsysteme für energietechnische sowie kosmetische Anwendungen, Materialien für optische Schichten und nanoporöse Systeme für chemische Analytik, Prozessführung sowie Stofftrennung in industrieller Großproduktion gefertigt und bilden einen wichtigen Teil der Produktpalette. | |
| Munich Re |
Ansprechpartner: Dr. Gerhard Schmid |
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Munich Re steht für ausgeprägte Lösungs-Expertise, konsequentes Risikomanagement, finanzielle Stabilität und große Kundennähe. Damit schafft Munich Re Wert für Kunden, Aktionäre und Mitarbeiter. Die Gruppe verfolgt ein integriertes Geschäftsmodell aus Erst- und Rückversicherung. Im Geschäftsjahr 2009 erzielte sie einen Gewinn in Höhe von 2,56 Mrd. €, die Beitragseinnahmen beliefen sich auf ca. 41 Mrd. €. Sie ist in allen Versicherungssparten aktiv und mit rund 47.000 Mitarbeitern auf allen Kontinenten vertreten. Besonders wenn Lösungen für komplexe Risiken gefragt sind, ist Munich Re ein gesuchter Risikoträger. Neue Technologien wie die Nanotechnologie sind eine besondere Herausforderung für die Forschung, die Hersteller von Produkten, Verbraucher, die Legislative, aber auch für die Assekuranz. Munich Re setzt sich daher intensiv mit der Frage der Risikobewertung der Nanotechnologie auseinander. Mit den Instrumenten des Risikomanagements wird daran gearbeitet, Schwachstellen im Produktionsprozess von industriellen Risiken frühzeitig festzustellen und konstruktiv an der Lösung der Probleme zu arbeiten, die sich daraus ergeben. Ziel ist es, aus Risiko Wert zu schaffen, beispielsweise durch die Entwicklung von Risikovermeidungs- und Risikobewältigungsstrategien. Zusammen mit allen Beteiligten wollen wir die Belange der Nanotechnologie, insbesondere Chancen wie auch Risiken, diskutieren, um gemeinschaftlich an dieser neuen Herausforderung zu arbeiten. |
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| Rheinisch-Westfälische Technische Hochschule Aachen |
Ansprechpartner: Prof. Dr. Uwe Kreibig |
| Die Aktivitäten konzentrieren sich auf Komposit-Materialien, die Cluster, eine spezielle Klasse nanostukturierter Materie, als einen wesentlichen Bestandteil enthalten. Typische Clustergrößen liegen zwischen 1 und 100 nm. Langfristiges Ziel ist die systematische Erzeugung von neuartigen Stoffkombinationen mit Clustern aus ausgewählten Elementen des Periodensystems sowie anorganischen und organischen Verbindungen und speziellen Probentopologien. Für die Herstellung stehen chemische (über Ionen in wässrigen Elektrolyten und organischen Lösungen) und physikalische Methoden (über Atome aus der Dampfphase) zur Verfügung. Die Probencharakterisierung erfolgt mit TEM, EDX und Rastersondenmikroskopie. Die elektronischen Eigenschaften der Cluster, der internen Grenzschichten und der makroskopischen Proben werden mittels optischer, elektrischer und magnetischer Methoden untersucht. Speziell für die Theorie optischer Cluster-Materie-Eigenschaften besteht breite Erfahrung. | |
| Robert Bosch GmbH |
Ansprechpartner: Dr. Ulrich Eisele |
| Weltweit tätiges Unternehmen mit den Bereichen Kraftfahrzeugtechnik, Industrietechnik und Gebrauchsgüter. Wachsender Anteil an elektronischen und sensorischen Komponenten. Bosch ist Hersteller und Anwender von Stoffen und Prozessen in der Materialtechnik Bosch beschäftigt sich mit der Nanotechnologie zur Verbesserung bestehender Produkte und zum Erschließen neuer Funktionalitäten und Anwendungsfelder. Beispiele sind Gassensorik und Katalyse, Triboschichten (CVD und nasschemisch), Nanokomposite auf Polymerbasis, Magnetoelektronik sowie funktionalisierte, nanostrukturierte Oberflächen. Die Themen werden in verschiedenen, zum Teil öffentlich geförderten Projekten bearbeitet. Es wird dabei auf Partnerschaft mit Instituten, Kunden und Zulieferern gesetzt. | |
| Sto AG |
Ansprechpartner: Dr. Andreas Weier |
| Seit einigen Jahren erfahren die Nanotechnologie und die Photokatalyse einen immensen Aufschwung und erfreuen sich einer wachsenden Aufmerksamkeit. Beide Themenfelder sind eng miteinander verbunden. Neben vielen potenziellen und noch visionären Einsatzgebieten der Nanotechnologie gehört die Photokatalyse zu den bereits heute existenten Anwendungen. Photokatalytisch aktive Produkte werden bereits vielfältig und großflächig eingesetzt. Die wichtigsten Anwendungen sind selbstreinigende Oberflächen und der Abbau von Schadstoffen. Als Katalysator wird hauptsächlich Titandioxid verwendet. Allerdings ist Titandioxid nur mit UV-Licht aktiv. Eine Nanoskalierung der Photopigmente kann eine Erweiterung des Aktivitätsbereichs (in einem geringen Maß) bewirken. Aufgrund ihrer extrem großen spezifischen Oberfläche weisen diese Photokatalysatoren eine hohe Wirksamkeit auf. Durch eine gezielte Störung des TiO2 -Kristallgitters kann die Aktivität der Photokatalysatoren wesentlich weiter in den sichtbaren Spektralbereich des Lichts ausgedehnt werden. Dies wird mittels einer Dotierung mit Fremdatomen erreicht. Eine effiziente Nutzung des natürlichen Sonnenlichts ist möglich. Mit neuen nanotechnologischen Herstellungsverfahren lässt sich die kristalline Struktur und Morphologie und damit die photokatalytischen Eigenschaften von Pigmenten und dünnen Schichten gezielt steuern. Reinhaltung der Umwelt - Abbau von Schadstoffen Eine Anwendung von photokatalytischen Beschichtungen im Außenbereich ist der Abbau von Schadstoffen in der Atmosphäre. Schadgase wie Stickoxide, Ozon und Kohlenwasserstoffen werden auch bei schlechten Lichtverhältnissen in der dunklen Jahreszeit an den dotierten Photokatalysatoren nachweislich abgebaut. Photokatalyse im Innenbereich Da in Innenräumen jedoch kaum UV-Licht vorhanden ist, konnte das photokatalytische Prinzip im Gebäudeinneren erst mit den dotierten Photokatalysatoren sinnvoll umgesetzt werden. | |
| Technische Universität Darmstadt |
Ansprechpartner: Prof. Dr.-Ing. Horst Hahn |
| Mit der chemischen Gasphasensynthese werden nanokristalline Keramikpulver, dichte und poröse Massivmaterialien mit Korngrößen unterhalb 100 nm und nanokristalline Schichten auf verschiedenen Substraten hergestellt. Die nichtagglomerierten Nanoteilchen der oxidischen und nichtoxidischen Materialien zeigen eine enge Größenverteilung mit mittleren Durchmessern im Bereich von 3 bis 10 nm. Durch Modifikation der Syntheseparameter und der Reaktorgeometrie kann die chemische Zusammensetzung und die Elementverteilung in den einzelnen Nanoteilchen gezielt variiert und dotierte, beschichtete und zweiphasige Nanoteilchen erzeugt werden. Neben der umfassenden Charakterisierung der Struktur mit Streuverfahren und Mikroskopie werden anwendungsrelevante mechanische, magnetische, elektrische und optische Eigenschaften von Nanopulvern, Dispersionen, Schlickern und Massivproben intensiv erforscht. Magnetische Multilagen und Schichten mit granularer Struktur stellen ein weiteres Arbeitsgebiet dar, das ein hohes Anwendungspotenzial für Sensoren und magnetoelektronische Komponenten aufweist. | |
| Universität Hamburg-Harburg |
Ansprechpartner: Dr. Rüdiger Bormann |
| Nanostrukturierte Verschleißschutzschichten können durch thermisches Spritzen von nanokristallinen oder amorphen Metall-Keramik-Verbundpulvern hergestellt werden. In Kooperation mit der GKSS und der Universität der Bundeswehr, Hamburg, werden entsprechende Pulver entwickelt. Die Pulver werden mit verschiedenen Hochgeschwindigkeits-Flammspritztechniken in Kooperation mit der Industrie verarbeitet und hinsichtlich ihrer Verschleißeigenschaften charakterisiert. | |
| Universität Bremen (IMSAS) |
Ansprechpartner: Prof. Dr. Walter Lang |
| Entwicklung, Anwendung und Optimierung von Miniaturisierungstechnologien für Sensorik, Aktorik und Systemtechnik in der Gentechnologie, Medizintechnik, Umweltmesstechnik und Automobiltechnik sind die Hauptgebiete von IMSAS. Im Bremer Forschungsverbund Materialwissenschaften (MATEC) werden gemeinsame Entwicklungen durchgeführt, in denen u.a. die hohe Sinteraktivität nanoporöser Metallschichten für ein neues Niedertemperatur-Fügeverfahren für die Mikrosystemtechnik genutzt wird und nanoskalige Metallpulver bei der Abformung von Mikrobauteilen eingesetzt werden. | |
| Center for Nanointegration Duisburg-Essen / Universität Duisburg-Essen |
Ansprechpartner: Prof. Dr. Markus Winterer |
| Nanowissenschaften sind ein anerkannter Forschungsschwerpunkt der Universität Duisburg-Essen. Drei nano-relevante Sonderforschungsbereiche sowie ein Graduiertenkolleg sind an der UDE angesiedelt. CeNIDE - das Center for Nanointegration Duisburg-Essen - ist seit 2005 das Dach für die an der Universität auf dem Gebiet der Nanotechnologie tätigen Fachbereiche und Forschungseinrichtungen. CeNIDE bündelt die Aktivitäten aus den Natur- und Ingenieurwissenschaften zum Themenfeld Nanotechnologie und integriert ergänzende Kompetenzen in das dynamische Netzwerk. Zu den Forschungsschwerpunkten der derzeit beteiligten 30 Arbeitgruppen zählen die Disziplinen Nanopartikel und -materialien, Nano(opto)eletronik und Nanomagnetismus. CeNIDE fördert hochqualifizierten wissenschaftlichen Nachwuchs im Rahmen des Studiengangs Nanoengineering. Neben der Optimierung der internen Kommunikation und zur effizienteren Gestaltung von Projektabläufen im Wissenschaftsbereich, fungiert das Nano-Zentrum der Universität zudem als Ansprechpartner für regionale und überregionale Industrieunternehmen. Mit der Einrichtung einer eigenen Geschäftsstelle auf dem Campus Duisburg wurden die Voraussetzungen geschaffen, um Anfragen hinsichtlich projektbegleitender Beratung oder nach Technologie- und Wissenstransfer schnell, unkompliziert und lösungsorientiert bearbeiten zu können. Dazu zählt auch die Bereitstellung des umfangreichen Methoden- und Geräteparks für externe Forschungs- und Entwicklungskooperationen. | |
| Universität Karlsruhe (TH) |
Ansprechpartner: Prof. Dr. Gerhard Kasper |
| Nanostrukturierte Materialien und deren Anwendungen, nanostrukturierte Funktionselemente und Rastersondentechniken zur Nanostrukturierung sind die Schwerpunkte der Universität Karlsruhe. Prozessführung zur definierten Herstellung und Konditionierung aus der Gasphase, Online-Messtechniken zur Optimierung oder Prozessüberwachung, Abscheidung von Partikeln aus der Gasphase mit Druckstoß-regenerierten oder Elektrofiltern und Katalyse an nanoskaligen Systemen in der Gas- und Flüssigphase sind ebenso Themenschwerpunkte wie Funktionselemente für ultraschnelle Logiken (40 GHz), Höchstfrequenz-Sendeempfangseinheiten und Singleelektronen-Transistoren. Das DFG-Forschungszentrum für Funktionelle Nanostrukturen verfolgt die Arbeitsgebiete Nanophotonik, Nanoelektronik, Molekulare Nanostrukturen und Nanostrukturierte Materialien. | |
| Universität Konstanz |
Ansprechpartner: Prof. Dr. Paul Leiderer |
| Herstellung von lateralen Strukturen im Submikrometerbereich mit neuartigen, unkonventionellen Methoden: Unter Verwendung von Masken bei der Atom- und Kolloid-Lithographie, durch Selbstorganisation und spontane Strukturbildung in dünnen Filmen, oder durch Wachstum an vorgegebenen Nukleationszentren. Es interessiert die gesamte Palette von mechanischen, elektrischen, magnetischen und optischen Eigenschaften derartig erzeugter Strukturen. | |
| Universität Stuttgart |
Ansprechpartner: Prof. Dr. Claus D. Eisenbach |
| Nanokristalline Metalle, Legierungen, intermetallische Phasen, Kompositwerkstoffe, Keramiken, Halbleiter und Kohlenstoff-Nanostrukturen werden synthetisiert, charakterisiert und hinsichtlich neuer Eigenschaften untersucht. Dabei interessieren besonders Grenzflächenstruktur, Leerstellen und atomare freie Volumen, Diffusionsprozesse und magnetische Eigenschaften für Sensoranwendungen. Spezifische Untersuchungen werden mit nuklearen atomaren Sonden, Elektronenmikroskopie mit atomarer Auflösung und Tracerdiffusion ausgeführt. | |
| Universität Ulm |
Ansprechpartner: Prof. Dr. Hans-Jörg Fecht |
| Die Projekte im Bereich Nanomaterialien/Nanotechnologien umfassen die Präparation und Charakterisierung nanostrukturierter Metalle und Verbundwerkstoffe sowie die Anwendung von Nanowerkstoffen in der Leistungstechnologie, Mikroelektronik und Mikrosystemtechnologie sowie bei korrosions- und verschleißresistenten Schutzschichten. Metallische Massivgläser - sogenannte Supermetalle - sind Komposite aus Keramikfasern in einer metallischen Glasmatrix, die neben ihrer ultrapräzisen Formbarkeit auch hervorragende mechanische Eigenschaften bei minimalem spezifischen Gewicht besitzen. Für den Einsatz in der Mikrosystemtechnik wird eine Materialdatenbank erstellt, die es erlaubt, die Auslegung von Mikrosystemen im Hinblick auf die Lebensdauer zu optimieren. Ein wesentliches Ziel ist auch die Verbesserung der Verschleißbeständigkeit und Verhinderung der Verriffelung von höchstbeanspruchten Oberflächen, z.B. beim Rad-Schiene-Kontakt im ICE-Hochgeschwindigkeitsverkehr. | |